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Lokale Agenda 21

Die Lokale Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm. Ihren Ursprung hat sie in der Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992. Ihr Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung. Nachhaltig bedeutet, dass wir heute so leben und handeln, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder eine l(i)ebenswerte Welt vorfinden können.
Die Lokale Agenda 21 braucht die Beteiligung tatkräftiger Menschen - weltweit. Weltweit beginnt vor Ort!

Streuobst in der Agenda 21

Die wirtschaftliche Vermarktung von ökologisch erzeugten Produkten in der Region trägt zum Erhalt einer gesunden, erlebenswerten Landschaft bei, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und fördert die Identifikation mit der heimischen Region.
Städte und Gemeinden verbessern mit Streuobstwiesen ihren Erholungswert und stärken das ökologische Gleichgewicht. Streuobstwiesen liefern leckeres Obst, Saft und Wein aus der Region. Sie sind ein Paradebeispiel für nachhaltige Wirtschaftsweisen. Streuobstwiesen eignen sich deshalb ausgezeichnet für ein Projekt im Rahmen der Lokalen Agenda 21. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten:

    • Initiierung eines regionalen Vermarktungs-
      konzeptes
    • Umsetzung eines Streuobstprojektes mit Kindern und Jugendlichen
    • Durchführung von Obstbaumschnittkursen
    • und vieles mehr...

dorfrand

flechtenkartierung

Flechten in der Agenda 21

Für Kommunen, die sich in der Lokalen Agenda 21 engagieren, stellt sich die Frage nach Möglichkeiten der Erfolgskontrolle ihrer Agenda-Maßnahmen. Dazu wurde ein System von Nachhaltigkeitsindikatoren entwickelt, mit deren Hilfe die Erfolge im Agenda-Prozess bewertet werden können. Für die Bereiche Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation wurden insgesamt 24 Nachhaltigkeitsindikatoren vorgeschlagen.

Als langfristiger Indikator im Bereich Ökologie (Luft) dient die “Veränderung des Bestandes an Flechten”, um Aussagen über das Ziel “möglichst niedrige Luftverschmutzung” treffen zu können.
Es wird empfohlen die aktuelle VDI-Richtlinie zur Flechtenkartierung zu verwenden.
Für das Land Hessen (in geringerem Umfang auch für Bayern) liegen bereits Daten aus einer engmaschigen landesweiten Kartierung von 1990-1993 vor. Diese können dazu herangezogen werden, die lufthygienische Entwicklung der vergangenen 10-15 Jahre zu beurteilen.

Beispiel: Flechtenkartierung Groß-Umstadt - Beurteilung der lufthygienischen Situation anhand der epiphytischen Flechtenvegetation im Rahmen der Lokalen Agenda 21, 2005

Planen Sie ein Vermarktungs- oder Agenda-Projekt für Ihre Region?
Schreiben Sie uns! Wir beraten Sie gern.