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Moosmonitoring

 

Moose eignen sich als Zeigerorganismen für Luftschadstoffe.
Folgende Verfahren, führen wir für Sie durch: 

Kartierung der Diversität baumbewohnender Moose nach VDI-Richtlinie 3957, Blatt 12

Ähnlich wie Flechten sind Moose empfindlich gegenüber Luftschadstoffen. Anhand der Ergebnisse einer Mooskartierung, bei der das Vorkommen der Moosarten am Baum bewertet wird, können Rückschlüsse auf die Luftqualität gezogen werden. Moose integrieren Schadstoffbelastungen der Luft (z.B. Staub, gasförmige Immissionen) und Bioklima.
Dabei können im Gegensatz zur Flechtenkartierung nach VDI auch Waldgebiete untersucht werden. 

Probennahme für europaweites Moosmessnetz

Moose eignen sich aufgrund ihrer Anatomie und Physiologie hervorragend als Bioindikatoren für Schwermetallbelastungen. Im Rahmen eines europaweiten Untersuchungsprogramms werden Moose flächendeckend zur Kontrolle der Schwermetallbelastung eingesetzt. Dabei werden wildwachsende Moospolster der Laubmoose Pleurozium schreberi, Scleropodium purum, Hypnum cupressiforme oder Hylocomium splendens in einem Proberaster entnommen und das erhaltene Probenmaterial in einem Labor mittels Massenspektrometrie auf seine Schwermetallgehalte analysiert. 

Sphagnum-bag-technique nach VDI-Richtlinie
(im Entwurf)

Es werden bestimmte geeignete Sphagnum-Arten von unbelasteten Standorten entnommen und portionsweise in ein Netz abgepackt. Die Netze werden im Untersuchungsgebiet aufgehängt. Die Dauer der Expositionszeit richtet sich nach der Höhe der vermuteten Schwermetallbelastung (wenige Monate bis ein Jahr). Nach Ablauf der Expositionszeit wird die Schwermetallkonzentration in den Moosproben im Labor mittels Atomemissionsspektralanalyse (AES) gemessen.

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Wir beraten Sie gern.